Wirklichkeit
verstehen.
Möglichkeiten
entfalten.

Eine integrale Ontologie. Neue Wege, sie im Leben wirksam werden zu lassen.

Die Projekte entdecken
Extreme Nahaufnahme eines schillernden Facettenauges mit feinen Wabenstrukturen in Grün, Türkis und Kupfer.
Philosophie wird erfahrbar.Weiter entdecken

Der Ansatz

Das Ganze sehen.
Bewusst handeln.

Was ist Wirklichkeit? Wie hängt alles zusammen? Und was verändert sich, wenn wir unser Leben aus diesem Zusammenhang heraus gestalten?

Eine integrale Ontologie betrachtet unterschiedliche Perspektiven im Zusammenhang. Ontology Engineering entwickelt diese Sicht und erprobt, wie sie im Leben wirksam werden kann: als Orientierung für unser Denken, als Grundlage für neue Werkzeuge und als Impuls für bewusstes Handeln.

Was ist Ontologie?

Ontologie fragt, was es gibt und was Wirklichkeit grundlegend ausmacht. Ein Einstieg liegt in der Frage selbst:

Was muss gelten, damit wir überhaupt nach Wirklichkeit fragen können?

Schon indem wir fragen, erscheint etwas – zumindest die Frage selbst. Von hier aus lässt sich untersuchen, was wir voraussetzen, welche Unterschiede wir machen und wie alles zusammenhängt. So beginnt die Suche nach dem Grundlegenden mitten in unserer Erfahrung.

01

Verstehen

Grundlegende Zusammenhänge sichtbar machen. Unterschiede bewahren, ohne das Ganze aus dem Blick zu verlieren.

02

Erproben

Philosophische Gedanken in Modelle, interaktive Räume und Werkzeuge übersetzen. Ihre Möglichkeiten und Grenzen prüfen.

03

Wirksam werden

Erkunden, wie ein vertieftes Verständnis im menschlichen Leben Orientierung geben und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen kann.

Eine offene Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Die Projekte

Gedanken nehmen
Gestalt an.

Die Zusammenhänge erkunden. Mit ihnen arbeiten. Neue Möglichkeiten erproben.

01

ontoMOT

Denken & Schreiben

Im Dialog wird aus Gedanken ein Werk.

ontoMOT erprobt einen gemeinsamen Denk- und Schreibraum für Mensch und künstliche Intelligenz. Die integrale Ontologie dient dabei als Bezugspunkt: Welche Annahmen trägt ein Gedanke? Welche Perspektive fehlt? Und wie fügt sich das Einzelne in einen größeren Zusammenhang?

Die Idee ist, Gedanken im Gespräch zu entwickeln, Begriffe zu klären und Texte mit Blick auf ihre Zusammenhänge zu gestalten. So soll ein Werk wachsen können, das nicht nur gut formuliert ist, sondern auch gedanklich trägt.

02

integrALL

Die Genealogie der Gedanken

Jeder Gedanke hat eine Herkunft.

integrALL macht die innere Gliederung der Ontologie als interaktiven Ur-Baum sichtbar. Zwei eigenständige Ausgangspunkte stehen an seinem Anfang: „Das Alles hat kein Außen“ und „Etwas erscheint“. Der eine fragt nach dem Ganzen, der andere setzt bei der unmittelbaren Erfahrung an. Keiner wird aus dem anderen hergeleitet.

Von dort lassen sich Aussagen und ihre Verbindungen erkunden – bis zurück zu ihren Wurzeln. Dabei bleibt erkennbar, wo ein Gedanke aus einem anderen folgt und wo ein Zusammenhang auf andere Weise entsteht. So wird aus einer umfangreichen Abhandlung ein zugänglicher Raum, in dem sich Zusammenhänge entdecken und Begründungen verfolgen lassen.

03

ontoLYS

Orientierung für KI

Woran misst sich eine Antwort?

Eine Antwort kann überzeugend klingen und dennoch auf ungeklärten Annahmen beruhen. ontoLYS untersucht, wie sich Antworten künstlicher Intelligenz an ausdrücklich benannten philosophischen Grundlagen prüfen lassen. Was setzt eine Aussage voraus? Passt sie zu diesen Grundlagen? Wo bleibt Klärungsbedarf?

Ein interaktives Schaltbild, der ontoLYS Circuit, macht die Idee nachvollziehbar: von einer Frage über einen Antwortentwurf bis zu seiner Prüfung. Es zeigt, welche Schritte bereits umgesetzt sind und welche den geplanten Aufbau beschreiben. Das Projekt befindet sich in Entwicklung und lädt dazu ein, den Weg zu einer Antwort ebenso aufmerksam zu betrachten wie die Antwort selbst.

04

tetraLOG

Fragen weiterdenken

Manchmal beginnt die Antwort mit einer besseren Frage.

tetraLOG untersucht, wie uns eine Frage weiterführen kann. Trägt die eine Antwort, die andere – oder lassen sich beide Perspektiven sinnvoll verbinden? Wenn keiner dieser Wege begründet ist, rückt die Frage selbst in den Blick: Welche Voraussetzung scheitert? Wie lässt sich anders fragen, ohne das ursprüngliche Anliegen zu verlieren?

In einem Chat-Prototypen entwickeln, vergleichen und prüfen drei KI-Systeme ihre Vorschläge. Er hält fest, warum ein Ansatz ausgeschlossen wurde, damit spätere Fragen dieses Wissen berücksichtigen können. Ziel ist, aus gescheiterten Ansätzen zu lernen und bessere Fragen zu entwickeln. Die Gründe bleiben sichtbar und korrigierbar; was noch ungeklärt ist, bleibt offen.

Vier eigenständige Projekte. Eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Bewaldete Bergketten im Morgenlicht, zwischen denen sich weite Nebeltäler öffnen.

Wir stehen erst
am Anfang.

Was möglich wird, wenn wir Wirklichkeit tiefer verstehen,
lässt sich heute erst erahnen.

Neue Perspektiven entdecken